TAXONOMIE / UNTERFAMILIE 8.2

Entwicklungsallianzen

Wissen, Aufwand und Fähigkeiten für gemeinsame Entwicklung verbinden.

Partnerwissen
Gemeinsame Entwicklung
Neue Leistung
Entwicklungsallianzen · Das Prinzip im Überblick

Familie: Kooperations- und Netzwerkmuster · Canvas-Bezug: Schlüsselpartner

Das Prinzip verstehen

Der Ansatz verbindet „Partnerwissen“, „Gemeinsame Entwicklung“ und „Neue Leistung“. Entscheidend ist die veränderte Geschäftsmodelllogik: Wissen, Aufwand und Fähigkeiten für gemeinsame Entwicklung verbinden. Dabei müssen Nutzen, erforderliche Leistungen und wirtschaftliche Folgen gemeinsam betrachtet werden.

Wann ist die Unterfamilie hilfreich?

Nutze sie, wenn du die heutige Logik im Baustein „Schlüsselpartner“ verändern möchtest. Vergleiche den Ansatz mit den anderen Unterfamilien der gleichen Familie. Die Einordnung gibt eine Suchrichtung vor; sie ersetzt die Prüfung deiner konkreten Ausgangslage nicht.

Leitfragen

  • Welche Rolle spielt das Partnerwissen in unserem Vorhaben?
  • Wie müsste die gemeinsame Entwicklung gestaltet sein, damit eine neue Leistung möglich wird?
  • Welche Annahme über Nutzen, Aufwand oder Akzeptanz ist noch unbelegt?

Im Geschäftsmodell prüfen

Prüfe besonders die Verbindungen zu den Schlüsselaktivitäten, den Schlüsselressourcen und den Kanälen. Eine Veränderung kann neue Ressourcen, andere Beziehungen oder eine angepasste Erlös- und Kostenlogik erfordern. Betrachte auch mögliche Abhängigkeiten und den Ressourcenverbrauch.

Dein nächster Schritt

Skizziere die drei Elemente der Grafik für dein eigenes Vorhaben. Beschreibe die heutige und die gewünschte Verbindung. Wähle anschließend eine offene Annahme und einen kleinen überprüfbaren Test.

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