TAXONOMIE / UNTERFAMILIE 8.5

Coopetition

Mit Wettbewerbern in ausgewählten Bereichen kooperieren und in anderen konkurrieren.

Wettbewerber
Gemeinsamer Bereich
Eigener Wettbewerb
Coopetition · Das Prinzip im Überblick

Familie: Kooperations- und Netzwerkmuster · Canvas-Bezug: Schlüsselpartner

Das Prinzip verstehen

Der Ansatz verbindet „Wettbewerber“, „Gemeinsamer Bereich“ und „Eigener Wettbewerb“. Entscheidend ist die veränderte Geschäftsmodelllogik: Mit Wettbewerbern in ausgewählten Bereichen kooperieren und in anderen konkurrieren. Dabei müssen Nutzen, erforderliche Leistungen und wirtschaftliche Folgen gemeinsam betrachtet werden.

Wann ist die Unterfamilie hilfreich?

Nutze sie, wenn du die heutige Logik im Baustein „Schlüsselpartner“ verändern möchtest. Vergleiche den Ansatz mit den anderen Unterfamilien der gleichen Familie. Die Einordnung gibt eine Suchrichtung vor; sie ersetzt die Prüfung deiner konkreten Ausgangslage nicht.

Leitfragen

  • Welche Rolle übernehmen die Wettbewerber in unserem Vorhaben?
  • Wie müsste der gemeinsame Bereich gestaltet sein, damit Wettbewerb in den übrigen Bereichen möglich bleibt?
  • Welche Annahme über Nutzen, Aufwand oder Akzeptanz ist noch unbelegt?

Im Geschäftsmodell prüfen

Prüfe besonders die Verbindungen zu den Schlüsselaktivitäten, den Schlüsselressourcen und den Kanälen. Eine Veränderung kann neue Ressourcen, andere Beziehungen oder eine angepasste Erlös- und Kostenlogik erfordern. Betrachte auch mögliche Abhängigkeiten und den Ressourcenverbrauch.

Dein nächster Schritt

Skizziere die drei Elemente der Grafik für dein eigenes Vorhaben. Beschreibe die heutige und die gewünschte Verbindung. Wähle anschließend eine offene Annahme und einen kleinen überprüfbaren Test.

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