Archetypen verdichten wiederkehrende Muster von Bedürfnissen, Verhalten und Zielen. Sie entstehen aus Interviews und Beobachtungen und helfen, unterschiedliche Sichtweisen einer Zielgruppe im Team greifbar zu machen.

Illustration: Archetyp
Archetypen entwickeln
01Muster und Arbeitsname
02Ziel und gewünschter Fortschritt
03Typische Situation
04Verhalten und bisheriger Weg
05Hindernisse und Bedürfnisse
06Belege, Unterschiede und Grenzen

So gehst du vor

  1. Erkenntnisse aus mehreren Interviews und Beobachtungen zusammentragen.
  2. Wiederkehrende Bedürfnisse, Ziele und Verhaltensweisen vergleichen.
  3. Wenige unterscheidbare Muster mit Belegen beschreiben.
  4. Archetypen im Team prüfen, für Entscheidungen nutzen und mit neuen Erkenntnissen aktualisieren.

Darauf kommt es an

Plane 60–90 Minuten für eine erste Verdichtung vorhandener Erkenntnisse. Archetypen sind keine erfundenen Durchschnittspersonen. Demografische Details und Porträts nur verwenden, wenn sie für die Fragestellung relevant und belegt sind.

Dein Arbeitsschema

Übertrage die Felder auf Papier oder ein Arbeitsboard. Notiere zunächst Stichpunkte. Markiere Annahmen und belegte Erkenntnisse getrennt.

1 / Muster und Arbeitsname

Deine Stichpunkte …


2 / Ziel und gewünschter Fortschritt

Deine Stichpunkte …


3 / Typische Situation

Deine Stichpunkte …


4 / Verhalten und bisheriger Weg

Deine Stichpunkte …


5 / Hindernisse und Bedürfnisse

Deine Stichpunkte …


6 / Belege, Unterschiede und Grenzen

Deine Stichpunkte …


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Archetyp, Zielgruppe und Persona

Die Zielgruppe grenzt ein, für wen wir arbeiten. Ein Archetyp beschreibt ein wiederkehrendes Muster von Zielen, Bedürfnissen und Verhalten. Eine Persona kann dieses Muster als anschauliches Profil darstellen. Beide Darstellungen müssen auf Erkenntnissen beruhen und dürfen wichtige Unterschiede nicht verdecken.

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